„Er ist rau, ehrlich und authentisch.“ - Preis der Jugendjury beim 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL

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"Niech Zostanie Bez Tytułu" von Regisseur Mieszko Chomka wurde als bester Kurzfilm von der Jugendjury ausgezeichnet. Den Preis stiftete Tandem.

Im Rahmen der Kleinaktivitäten-Förderung hat Tandem beim 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL den Preis der Jugendjury für den besten Kurzfilm gestiftet. Das Festival fand vom 25.-30. Mai 2026 in acht deutschen und je zwei polnischen und tschechischen Städten statt. Bei der Preisverleihung am 30. Mai im tschechischen Varnsdorf ging die Auszeichnung der Jugendjury für den besten Kurzfilm an "Niech Zostanie Bez Tytułu" von Regisseur Mieszko Chomka. 

In der Laudatio betonte die Jury, es handele sich nicht um einen typischen Coming-of-Age-Film. „Er ist rau, ehrlich und authentisch. Mieszko Chomka beschreibt eindrucksvoll die Angst vor dem Unbekannten, die Sorge darüber, was der nächste Lebensabschnitt bereithält, ebenso wie die Angst, Freunde und geliebte Menschen zu verlieren. Genau diese Ehrlichkeit und Nähe haben uns überzeugt.” In diesem Film habe die Jury „eine Reflexion unserer eigenen Realität gesehen: das Leben einer jungen Person, geprägt von Unsicherheiten, Herausforderungen und den Fragen nach der eigenen Zukunft“. Der Film ermutige dazu, nicht alles „zu Ende zu denken“, sondern den Mut zu haben, sich auf das Ungewisse einzulassen und neue Wege zu gehen. 

Alle Preisträger im Überblick

Auf einer Bühne stehen Personen im Rahmen einer Preisverleihung in einem Halbkreis.
Beim 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL vergab die Jugendjury einen Preis für den besten Langfilm - gestiftet vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk - sowie für den besten Kurzfilm - gestiftet von Tandem. © Robby Klee