Eine Perspektive heißt "Transnationale Erinnerungsarbeit"

Vom 17. bis 18. September 2010 veranstaltete das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem in Floß und Flossenbürg ein Arbeitstreffen zum Thema „Transnationale Erinnerungsarbeit“.

Bereits im Jahr 2009 hatte das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch zu einem Arbeitstreffen zum Thema „Transnationale Erinnerungsarbeit“ geladen. Bei der Folgeveranstaltung in Floß war der Weg zur Entwicklung dauerhafter Angebote für die Jugendarbeit das zentrale Thema. Teilnehmer/-innen des Arbeitstreffens waren Vertreter/-innen der Jugendarbeit sowie Mitarbeiter/-innen der Gedenkstätten Flossenbürg, Terezín und Lidice.

Beim Arbeitstreffen in Floß ging es primär darum, wie eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Gedenkstätten und der Jugendarbeit entwickelt werden kann. Im Zentrum standen dabei konkrete Ziele: Zum einem die Entwicklung von Bedingungen, unter denen die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus Bestandteil von deutsch- tschechischen Jugendbegegnungen werden kann. Zum anderen die Unterstützung der Vernetzung von pädagogischen Mitarbeiter/-innen von Gedenkstätten beider Länder.

Im Rahmen des intensiven Erfahrungsaustauschs entwickelten die Teilnehmer/-innen eine Reihe von Ansatzpunkten für eine künftige Zusammenarbeit im Bereich „Transnationale Erinnerungsarbeit“. Von Seiten der Teilnehmer/-innen wurde zugleich der Wunsch nach einem Kontaktseminar für Multiplikator/-innen in der Jugendarbeit zu diesem Thema geäußert, welches mit der Unterstützung von Tandem im Jahr 2011 stattfinden soll.

Den Abschluss des Seminars bildete am Samstag, 18. September 2010, eine Besichtigung der Gedenkstätte Flossenbürg mit anschließender Diskussion.

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