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Zeitzeugen-Projekt an Schulen

Ein Projekt der Brücke/Most-Stiftung und Tandem

AKTUELLE INFOS direkt unter  http://www.zeitzeugen-dialog.de
Insgesamt 13,5 Millionen ausländische Arbeitskräfte, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge arbeiteten 1939-45 in Deutschland und den besetzten Gebieten für die deutsche Kriegswirtschaft. Anfangs sogar von Werbern mit lügenhaften Versprechungen ins Land gelockt, sorgte die extreme Fremdenfeindlichkeit des nationalsozialistischen „Dritten Reiches“ in unheiliger Allianz mit der sich verschärfenden Kriegslage für eine kontinuierliche Verschlechterung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen. Nach 60 Jahren wird das traurige Schicksal dieser Menschen durch Entschädigungsleistungen des deutschen Staates und der Wirtschaft zumindest etwas erleichtert.
Ein Projekt des Koordinierungszentrums Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch, Tandem, und der Brücke/Most-Stiftung zur Förderung der deutsch-tschechischen Verständigung und Zusammenarbeit will die persönlichen Erinnerungen dieser Zeitzeug/innen vor dem Vergessen bewahren. Das Zeitzeugen-Projekt wird gefördert aus dem Fonds „Erinnerung und Zukunft“ der Bundesstiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“. Es soll einen Beitrag zur lebendigen Vermittlung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges leisten.
Das Projekt organisiert Begegnungen mit Zeitzeugen. Angesprochen werden deutsche Schüler/innen von Haupt-, Real- und Mittelschulen bzw. von beruflichen Schulen sowie interessierte Jugendgruppen. Experten der Gedenkstättenpädagogik werden entsprechende Lehrmaterialien erarbeiten, die den sich beteiligenden Schüler/innen und Lehrer/innen zur Verfügung stehen. Zudem werden die Schulen von einem eigenen Projektmitarbeiter, der bei der Brücke-Most-Stiftung angesiedelt ist, fachlich wie organisatorisch unterstützt. Mit besonderer Sorgfalt wird darauf geachtet, die teilnehmenden Zeitzeug/innen umfassend zu betreuen und keinen übergroßen Belastungen auszusetzen. Zur interaktiven Publikation und Diskussion des Projekts entstehen eine Website, eine Mailing-Liste sowie eine CD-ROM.
Interessierte Lehrer/innen, Schüler/innen sowie selbstverständlich tschechische Zeitzeug/innen, die Zwangsarbeit in Deutschland leisten mussten, sind herzlich zur Mitwirkung und Teilnahme eingeladen.
Interessent/innen wenden sich bitte an:
Werner Imhof
Projektkoordinator
Brücke/Most-Stiftung
Reinhold-Becker-Straße 5
01277 Dresden
Tel. 0351 - 4 33 14 12
werner.imhof@bruecke-most-stiftung.de
Gern stellen wir Ihnen weitere Informationen (Bildmaterial, ausführlichere Berichte zur Thematik etc.) zur Verfügung bzw. laden Sie herzlich zu einem Gespräch ein.

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Hier finden Sie die Ausschreibung als Download im  pdf-Format und als  Word-Dokument |
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