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Arbeitstreffen „Sprachanimation und Schwerpunktthema“ für Pädagog/-innen der Gedenkstätten und Tandem-Sprachanimateur/-innen

Anfang Juni 2018 trafen sich in Berlin Pädagog/-innen von den Gedenkstätten Flossenbürg, Ravensbrück, Sachsenhausen sowie Theresienstadt zu einem zweitägigen Arbeitstreffen mit Sprachanimateur/-innen und Tandem-Mitarbeiter/-innen. Das Ziel war es, gemeinsam zu überlegen, wie man deutsch-tschechische Jugendbegegnungen an den Gedenkstätten mit der Methode der deutsch-tschechische Sprachanimation verknüpfen kann.

Bevor gemeinsam überlegt und konkrete Schritte geplant wurden, stellten die Tandem-Mitarbeiter/-innen und Sprachanimateur/-innen die Methode der deutsch-tschechischen Sprachanimation theoretisch und praktisch vor. Die Pädagog/-innen von den Gedenkstätten präsentierten ihre pädagogischen Konzepte und berichteten über gelungenen Projekte, die man (auch) künftig deutsch-tschechisch durchführen kann.

Die Teilnehmer/-innen des Arbeitstreffens waren sich einig, dass künftig deutsch-tschechische bzw. internationale Jugendbegegnungen an den Gedenkstätten stattfinden sollen. Diese sollten idealerweise fünftägig sein, damit man sowohl methodisch-inhaltliche als auch deutsch-tschechische und sprachliche Elemente einbeziehen kann. Der Mehrwert der Sprachanimation wird vor allem beim Kennenlernen, bei der Kommunikation und beim Zusammenbringen der Teilnehmer/-innen gesehen. Das Spielerische verschafft einen Ausgleich zum restlichen Programm, muss aber von der inhaltlichen Arbeit getrennt werden. Die Begegnungen sollen diversitätsbewusst durchgeführt werden und die diversitätsbewusste Bildung wird sich neben der Sprachanimation wie ein roter Faden durch das komplette Programm ziehen.

Konkret geplant wurde eine deutsch-tschechische Jugendbegegnung der Evangelischen Jugend aus Weiden mit einem eintägigen Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg. Dabei sollte das erste Mal mit dem sogenannten Objektkoffer deutsch-tschechisch methodisch gearbeitet werden. Zudem wurde ein Programm ausgearbeitet, das für deutsch-tschechische Jugend- und Schüler/-innenbegegnungen an der Gedenkstätte Ravensbrück geeignet ist. Beide Maßnahmen sollen 2019 umgesetzt werden.

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Redaktion: Petula Hermansky Verantwortlich: Thomas Rudner